Autor: admin

  • Drei Fragen an unseren neuen Referendar Herr Schneider

    Drei Fragen an unseren neuen Referendar Herr Schneider

    Frisch von der Uni und seit zwei Wochen an unserer Schule: Herr Schneider unterrichtet Mathe und Sport. Wir wollten wissen, wer da neben uns im Lehrerzimmer sitzt.


    Was war Ihr schönster Schulmoment – als Schüler?

    Herr Schneider: Die Mathe-Olympiade in der 9. Klasse. Ich war ziemlich schlecht, bin aber trotzdem hingegangen – und habe gelernt, dass es schöner ist, knapp zu scheitern, als gar nicht erst anzutreten.

    Mathe oder Sport – was liegt Ihnen mehr?

    Herr Schneider: Beides hat denselben Reiz: ein Problem lösen, das vorher unlösbar schien. Beim Mathe-Beweis genauso wie beim 800-Meter-Lauf.

    Was würden Sie Ihrer eigenen 9-Klasse-Version heute raten?

    Herr Schneider: „Hör auf, alles richtig machen zu wollen. Mach das, was dich neugierig macht.“ – das hätte mir damals viel Stress erspart.

  • Tag der offenen Tür: 280 Besucher entdecken das Steingymnasium

    Tag der offenen Tür: 280 Besucher entdecken das Steingymnasium

    Pünktlich um 9 Uhr standen die ersten Familien vor dem Haupteingang. Bis zum Ende des Tages haben rund 280 Besucher das Steingymnasium kennengelernt – und vor allem die kommenden Fünftklässler haben strahlende Gesichter mit nach Hause gebracht.

    Experimente in der Chemie

    In den Fachräumen der Naturwissenschaften wurde es lebhaft: Frau Dr. Albrecht zeigte, wie aus Rotkohlsaft ein universeller pH-Indikator wird – und Viertklässler durften selbst pipettieren, mischen und staunen, wie die Farbe von Lila zu Rot zu Blau wechselt.

    Bigband begeistert

    Den emotionalen Höhepunkt setzte traditionell die Bigband um Herrn Lange. „Sing, Sing, Sing“, arrangiert für 17 Bläser plus Rhythmusgruppe – die Aula war bis auf den letzten Platz besetzt.

    „Ich will hier hin.“ – Lina, 9, nach dem Bigband-Konzert

  • „Wenn 28 Kinder gemeinsam musizieren …“ – Interview mit Frau Müller

    „Wenn 28 Kinder gemeinsam musizieren …“ – Interview mit Frau Müller

    Im Gespräch mit Frau Müller — Klassenlehrerin der 7c — über das, was eine Klasse zur Familie macht, was Schülerinnen und Schüler von Lehrkräften lernen können und warum die 7c eine Bläserklasse ist.


    STEIN-ZEITUNG: Frau Müller, was war Ihre schönste Erfahrung mit der Klasse 7c?

    Frau Müller: Definitiv die Klassenfahrt nach Norderney. Wir waren fünf Tage am Meer und ich habe gesehen, wie unsere Klasse zu einer richtigen Gemeinschaft zusammengewachsen ist. Auch die Schülerinnen und Schüler, die sonst eher schüchtern sind, haben sich mehr eingebracht.

    Die 7c ist eine Bläserklasse. Was macht das besonders?

    Frau Müller: Wir musizieren gemeinsam — jede Woche zwei Stunden lang. Das schweißt zusammen. Wenn 28 Kinder zusammen ein Stück erarbeiten, lernen sie, aufeinander zu hören. Im wörtlichen wie im übertragenen Sinn.

    „Wenn 28 Kinder gemeinsam musizieren, lernen sie, aufeinander zu hören — im wörtlichen wie im übertragenen Sinn.“

    Frau Müller, Klassenlehrerin 7c

    Was würden Sie sich von der Klasse für das nächste Schuljahr wünschen?

    Frau Müller: Dass die Klasse sich weiter so um Neuzugänge kümmert wie bisher. Wir haben dieses Jahr zwei Mädchen aus der Ukraine bei uns aufgenommen — und die Klasse hat das von Anfang an mit großer Selbstverständlichkeit gemacht. Das macht mich stolz.

    Das Interview führte die Redaktion der Stein-Zeitung.